Vorgeschichte

Die Stammaktien der Converium AG wurden vom 11. Dezember 2002 bis zum 30. Mai 2008 an der Schweizer Börse (SWX) in Zürich, Schweiz, notiert. Vor dem 11. Dezember 2001 war die Zurich Financial Services Ltd. (nachstehend: „ZFS“) alleinige Aktionärin der Converium.

In der Zeit von Oktober 2002 bis September 2004 verzeichnete der Kurs der Converium-Stammaktie nach verschiedenen öffentliche Erklärungen von Converium über die Notwendigkeit einer Erhöhung ihrer finanziellen Rücklagen für die von ihr herausgegebene Rückversicherungsdeckung einen erheblichen Preisverfall.

Im Juli 2010 schlossen die Stichting Converium Securities Compensation Foundation (nachstehend: die „Stiftung“) und die Vereniging VEB NCVB (nachstehend: „VEB“) gesonderte Vergleichsverträge mit Converium bzw. ZFS (nachstehend gemeinsam als die „Verträge“ bezeichnet) zugunsten aller Nicht-US-Börsen-Käufer von Converium-Wertpapieren.

Die Stiftung, VEB, Converium und ZFS reichten am 9. Juli 2010 gemeinsam eine Klage beim Berufungsgericht in Amsterdam, Niederlande, (nachstehend: das „Gericht“) sowie am 1. Oktober 2010 eine Klageänderung mit Antrag auf Feststellung der Verbindlichkeit der Verträge für alle Käufer von Converium-Stammaktien an Nicht-US-Börsen auf Grundlage der Klage vom 1. Oktober 2010 (nachstehend: der „Antrag“) gemäß Artikel 7:907 des niederländischen Zivilgesetzbuchs (Burgerlijk Wetboek) ein.

Durch Beschluss des Gerichts vom 12. November 2010 bejahte das Gericht in einer vorläufigen Entscheidung seine sachliche und örtliche Zuständigkeit für den Antrag in der gemeinsamen Klage vom 1. Oktober 2010 und entschied ferner, dass die betroffenen Parteien ihre Argumente in einer Klageerwiderung oder auf Wunsch auch im Rahmen einer mündlichen Verhandlung der Klage vorbringen können.

Am 3. Oktober 2011 fanden vor dem Berufungsgericht in Amsterdam die mündlichen Verhandlungen darüber statt, ob die Vergleichsverträge für verbindlich erklärt werden sollten.

Am 17. Januar 2012 erklärte das Berufungsgericht in Amsterdam die von der Stichting Converium Securities Compensation Foundation („die Stiftung“) und der Vereniging VEB NCVB („VEB“) mit der SCOR Holding (Switzerland) AG („Converium“) bzw. Zurich Financial Services („ZFS“) abgeschlossenen Vergleichsverträge für verbindlich. Die Vergleichsverträge sehen eine Entschädigung für anspruchsberechtigte Käufer von Converium-Stammaktien an Börsen außerhalb der USA vor. In seinem Urteil bestätigt das Amsterdamer Berufungsgericht sein vorläufiges Urteil zur Gerichtsbarkeit. Dieses Urteil bedeutet, dass die Stiftung, VEB, Converium und ZFS mit ihrem Antrag beim Amsterdamer Berufungsgericht, diese Vergleichsverträge für verbindlich zu erklären, erfolgreich waren. Das Urteil vom 17. Januar 2012 kann von dieser Website heruntergeladen werden.

Nach den Bestimmungen der Vergleichsverträge wurde allen bekannten Nicht-US-Börsen-Käufern eine Mitteilung über die Verbindlichkeitserklärung zugesendet. In dieser Mitteilung erhalten Nicht-US-Börsen-Käufer, die nicht an die Vergleichsverträge gebunden sein möchten, Informationen dazu, wie und innerhalb welcher Frist sie einen Ausschlussantrag einreichen müssen. Diese Mitteilung bezieht sich auch auf das Anspruchsformular, das ein Nicht-US-Börsen-Käufer dem Anspruchsverwalter fristgerecht vorlegen muss, um bei den Erlösen der Vergleiche berücksichtigt zu werden. Sowohl die Mitteilung als auch das Anspruchsformular können von dieser Website heruntergeladen werden. Nach Verstreichen der jeweiligen Fristen zur Einreichung der Ausschlussanträge und Anspruchsformulare und dem Abschluss der Anspruchsbearbeitung werden die Netto-Vergleichssummen gemäß den Bestimmungen des Verteilungsplans für den Vergleich verteilt. Sowohl die Vergleichsverträge als auch der Verteilungsplan für den Vergleich können von dieser Website heruntergeladen werden.